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Gestationsdiabetes - Diabetes in der Schwangerschaft
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Diabetes in der Schwangerschaft ist eine Sonderform des Diabetes mit erhöhtem Gesundheitsrisiko für Mutter und Kind besteht. In der Regel werden die zu hohen Blutzuckerwerte bei den Untersuchungen in der gynäkologischen Praxis festgestellt. Es empfiehlt sich, in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche ein Diabetes-Screening mittels Glucosebelastungstest durchführen zu lassen. Diese Untersuchung wird von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Man unterscheidet zwei Formen: Bestehender Diabetes vor der Schwangerschaft (präkonzeptioneller Diabetes) und Diabetes, der erstmals in der Schwangerschaft diagnostiziert wurde (Gestationsdiabetes). Beide Formen der Krankheit müssen unbedingt behandelt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Bei vielen Frauen mit Gestationsdiabetes verschwindet der zu hohe Blutzuckerspiegel nach der Geburt wieder. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass diese Patientinnen ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes Typ 2 innerhalb der nächsten Jahre haben. Alarmierend sind die statistischen Zahlen: Die Häufigkeit hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht! Risikofaktoren sind u.a. das Alter der Mutter (> 30 Jahre), Übergewicht, bewegungsarmer Lebensstil, Diabetes in der Familie, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen ... Für die ambulante Versorgung im Land Brandenburg gibt es derzeit 44 Diabetes-Schwerpunktpraxen. Mehreren klinische Einrichtungen haben auch diabetologische Fachabteilung, an die sich schwangere Patientinnen wenden können. Den passenden Experten in Ihrer Nähe finden Sie auf der Seite Mitglieder .
Kontakt zur BDG e.V.
03338 - 70 77 660
info[at] diabetologen- brandenburg.de